Kindertagesbetreuung
Jugend- & Familienhilfe
Arbeit mit Geflüchteten
Fort- & Weiterbildung
Kinder- & Jugendklubs
Arbeit & Qualifizierung
Statdteil- und Familienzentren
Umwelt & Ökologie

Notunterkunft HTW-Turnhalle

Am 19. November 2015 wurde die Turnhalle der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in der Treskowallee 8 (Karlshorst) zu einer Notunterkunft für geflüchtete Menschen umfunktioniert, und  vier Tage später übernahm die Sozialdiakonische Arbeit Berlin GmbH die Trägerschaft.

Inzwischen leben etwa 180 Männer in der Notunterkunft, von denen die etwa zwei Drittel aus arabischen Ländern (v.a. Syrien und Irak) stammen. Ein weiteres Drittel kommt aus Iran, Afghanistan, Pakistan, Eritrea u.a.

Die meisten von ihnen haben sich im Lauf des Dezember 2015 als Asylsuchende registriert und verbringen viel Zeit mit der Wahrnehmung von Terminen im Rahmen ihres Asylverfahrens. Viele von ihnen besuchen daneben auch Deutsch-Kurse bei verschiedenen Bildungsträgern oder bei ehrenamtlich tätigen Deutsch-LehrerInnen. Einige nehmen auch Arbeitsgelegenheiten z.B. in Jugendclubs und in der HTW wahr und sammeln dadurch praktische Erfahrungen, auch wenn sie noch nicht in regulären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten können.

Das Team der Notunterkunft, das aus insgesamt acht MitarbeiterInnen besteht, bemüht sich, die schwierigen Rahmenbedingungen des Zusammenlebens in einer Turnhalle möglichst erträglich zu gestalten, die Bewohner der Notunterkunft zur Übernahme von Verantwortung zu motivieren und ihnen Gelegenheiten zu geben, aktiv in Kontakt mit der Gesellschaft außerhalb der Notunterkunft zu
treten.