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Der traditionelle Monat der Nachhaltigkeit wurde im Jahr 2022 zum Sommer der Nachhaltigkeit. Von Mitte Mai bis Ende September fanden SozDia-weit spannende Aktionen zu den Themen Natur, Energie & Wasser, Ernährung sowie Recycling & Ressourcen statt. Durch Ausflüge und Workshops wurden nachhaltige Lebenswege für Menschen in und um die SozDia erlebbar.

Der erste Nachhaltigkeitsbasar in Lichtenberg war ein voller Erfolg - 5000 Euro für Energiespartechnik übergeben!

Der Nachhaltigkeitsbasar stellte den Höhepunkt unseres Sommers der Nachhaltigkeit dar. So wurde eine Auswahl an nachhaltigen Aktionen, naturnahen Ausflügen und Workshops vorgestellt, welche unsere Einrichtungen während der letzten Monate zu mehr gelebter Nachhaltigkeit im Alltag verhalfen. Ebenso wurde das Ergebnis des diesjährigen STADTRADELNs verkündet und ein Scheck über die erradelte Summe von über 5000 Euro an den Nachhaltigkeitsbeauftragten Marc Tschirley übergeben. Jedes Jahr spendet die SozDia beim Stadtradeln 50 Cent pro gefahrenen Kilometer. Das Geld, so Tschirley, werde nun für den anstehenden Winter in den Ausbau von Energiespartechnik innerhalb der Einrichtungen investiert.

Auf der Wiese vor der alten schmiede im Kaskelkiez erhielten geliebte Gegenstände an den Flohmarktständen ein längeres und nachhaltiges Leben. In der mobilen Werkstatt von Garage10 wurden zahlreiche Fahrräder repariert, alte Fahrradschläuche wurden von Sekundär Schick zu Schlüsselanhängern oder Fahrradvasen verarbeitet. Die Initiative Klimaneustart2030 sammelte Unterschriften für das Volksbegehren "Berlin Klimaneutral 2030" und in Workshops lernten interessierte Nachbar*innen, Lebensmittel zu fermentieren und einzuwecken. Auch kulinarisch stand das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund - in einer gemeinsamen Kochaktion wurden gerettete Lebensmittel zu leckeren Speisen verarbeitet und verzehrt.

Ein Rahmenprogramm mit dem beliebten Clown "der große Popolino", erlesener Musik von DJ Julius und der Band Sweaty Hands sorgte für gute Stimmung bei Groß und Klein.

Auf den Sattel, in die Pedale und los!

Beim diesjährigen STADTRADELN haben wir einen beachtlichen 83. Platz von über 1.800 Teams in Berlin erlangt und mit den zusammengefahrenen 10.078 Kilometern 1.5 Tonnen CO2 im Vergleich zur Autonutzung eingespart.

"Auch wenn wir unseren Rekord[1] aus dem Jahr 2020 nicht knacken konnten, können wir mit diesem zweitbesten Ergebnis unserer inzwischen schon 5. Teilnahme am STADTRADELN eine positive Bilanz ziehen, denn es haben sich mit knapp 50 Mitarbeitenden so viele beteiligt, wie noch nie", fasst Marc Tschirley, Klimaschutzmanager der Stiftung das Ergebnis zusammen. Viel wichtiger als das eigene Abschneiden sei jedoch, zu sehen, wie stark die Bewegung STADTRADELN gewachsen ist und mit welcher Begeisterung und Überzeugung die Teilnehmenden Bewusstsein geschaffen und etwas Gutes für die Umwelt getan haben.

Das STADTRADELN ist nun also vorbei. Das Radfahren aber geht weiter. Denn für einige Mitarbeitende war die Veranstaltung ein guter Anlass, das Auto öfters stehen zu lassen und den neuen Umgang mit Mobilität zur Gewohnheit werden zu lassen.

Spitzenreiter der SozDia war übrigens Michael Junkert, Verbundleiter Jugend Lichtenberg. Er erradelte unglaubliche 728 Kilometer und zeigt sich begeistert: "Fahrradfahren bedeutet mir sehr viel, das Fahrrad ist mein absoluter Ausgleich". Platz 2 belegte mit 700 km Markus Walter aus der Kita Sonnenschein und Anna Schreiber vom Jugendklub Horn mit 622 km den dritten Platz.


 [1] Unseren Rekord haben wir 2020 mit 14.700 km und Platz 31 aufgestellt

Schrauben, ölen, vorbereiten

Schon am 21. Mai machten sich Teilnehmer*innen aus dem Familien.LEBEN, dem Jugendklub Rainbow sowie der Jungen Gemeinde der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lichtenberg daran Fahrräder für die Sommersaison flott zu machen. Ermöglicht wurde dies durch das Projekt Welcome! Netzwerken im Kirchenkreis und finanziert durch das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (DWBO). Wie Schläuche gewechselt, Ketten geölt, Bremsen kontrolliert oder Schaltungen eingestellt werden, lernten die Teilnehmer*innen unter fachkundiger Anleitung im Hof des Jugendklubs.