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Klimaschutz im Haushalt

  • Voll beladen: eine volle Wasch- und Geschirrspülmaschine ist energieeffizienter als nur halbvoll. Nutzen Sie auch das Ökoprogramm, es dauert zwar länger, ist aber energiesparend.
  • Waschen: für leicht verschmutzte oder nur kurz getragene Wäsche reicht auch der Waschgang mit 30 oder 40°C.
  • Ökostrom - Bringen Sie in Ihren vier Wänden die Energiewende voran und wechseln Sie zu einem unabhängigen Ökostromanbieter. Besonders wichtig ist die Neuanlagenförderung. Nur wenn der Anbieter sich verpflichtet in neue regenerative Anlagen zu investieren, kommt die Energiewende voran. Zudem sollte der Anbieter keinen Handel mit Kohle- und/oder Atomstrom betreiben.
  • Kochen mit Deckel spart eine Menge an Energie. Nutzen Sie zusätzlich die Restwärme der Kochplatte.
  • Kaffeegenuss - Handgebrühter Kaffee in der Stempelkanne spart Energie und Ressourcen. Für die Produktion von Kaffeevollautomaten wird viel Energie benötigt und eine Menge an Ressourcen verbraucht.
  • Wassersparen - Rüsten Sie Ihre Wasserhähne mit Wassersparaufsätzen aus. Das senkt den Wasserverbrauch.

Heiztipps

  • Heizkörper - Stehen Möbel vor der Heizung kann die Luft nicht gut zirkulieren und sie benötigen mehr Energie, um den Raum zu heizen. Die Möbel ein wenig abzurücken hilft.
  • Sind die Fenster dicht? Schaumstoffabdichtungen schaffen hier Abhilfe.
  • Raumtemperatur um 1°C verringern spart ca. 6% Energieverbrauch. Das macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar.
  • Stoßlüften ist besser als Kipplüftung. Durch kurze Stoßlüftung wird die Luft schneller ausgetauscht und die in den Wänden und Möbeln gespeicherte Wärme bleibt erhalten.

Ernährung

  • Regionale Produkte - Bei regional produzierten Produkten entfallen lange und energieintensive Transporte. Darüber hinaus unterstützen wir unsere regionale Wirtschaft.
  • Saisonale Lebensmittel bevorzugen - Obst und Gemüse hat unterschiedliche Vegetationszeiten. Zum Beispiel haben Erdbeeren im Winter aus Spanien eine sehr schlechte Klimabilanz und schmecken auch nicht so gut wie unsere aus der Region. Ein Saisonkalender hilft zu erkennen, welche Lebensmittel zur welcher Zeit Saison haben und ein klimafreundlicher Einkauf möglich ist. Hier finden Sie einen Kalender der Verbraucherzentrale.
  •  Bio-Lebensmittel - Was steckt dahinter?
    • Verbot von Gentechnik
    • Kein Einsatz von chemisch-synthetischem Pflanzenschutz,    Wachstumsregulatoren, Hormonen und Mineraldünger
    • Kein prophylaktischer Einsatz von Antibiotika
    • Möglichst geschlossener betrieblicher Nährstoffkreislauf
    • Erhalt und Mehrung der Bodenfruchtbarkeit
    • Besonders artgerechte Tierhaltung
    Das alles wirkt sich positiv auf die Klimabilanz, Artenvielfalt, Boden- und Wasserschutz aus.
    Kosten um schädliche Umweltauswirkungen zu beseitigen, die durch die konventionelle Landwirtschaft verursacht werden, sind nicht im Preis enthalten. So kann vermeintlich günstig produziert werden.

  • Siegel-Dschungel: Das EU-Biosiegel hat die geringsten Anforderungen an den Erzeuger. Anbauverbände wie z.B. Bioland, Demeter, Naturland haben weitaus strengere Anbaukriterien und zusätzliche Kontrollen.
    Weitere Informationen bietet der Siegelcheck vom NABU.

  • Die Hansestadt Stralsund hat eine informative Broschüre über den Zusammenhang von Klimawandel und Ernährung herausgebracht, die hier heruntergeladen werden kann