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Welcome! verbindet - im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree

Welcome! ist das Kooperationsprojekt zwischen dem Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und der SozDia-Stiftung. Es baut Brücken zwischen Diakonie und Kirche und vor allem für Menschen vor Ort. Es macht Möglichkeiten sichtbar und schafft Räume zur Begegnung und Beteiligung.

Dies wurde im ersten Welcome!-Projekt deutlich, als der Fokus auf dem Willkommen, Ankommen und der ersten Integration von Menschen mit Fluchterfahrung lag. Die Auswertung der ersten Phase (2017-2019) zeigte: Das Projekt kann dazu beitragen die Öffnung von Kirchengemeinden hin zum Stadtteil voranzutreiben, zu vielfältigen Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Kulturen und zur Entwicklung von neuen Projektideen in Kooperation mit Unterkünften für Geflüchteten zu fördern und auszubauen. Außerdem wurde ein großes Interesse an einer Vertiefung interreligiöser Fragen und Begegnungen deutlich. In der Dokumentation finden sich viele schöne Beispiele und eine Sammlung der Ergebnisse wieder.

In der Fortführung von "Welcome!" wird nun ein Fokus auf die Unterstützung einer engeren Vernetzung und Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen, gelegt. Beispielsweise durch die Veranstaltung eines verbindenden Festes oder eines Workshops zu konkreten Themen. Welcome! macht deutlich: Kirche und Diakonie gehören zusammen! Es wird erfahrbar, wenn wir gemeinsam "der Stadt Bestes" suchen!

Kontakt:

Carmen Junge: carmen.junge@sozdia.de

Hille Richers: hille.richers(at)sozdia.de

Aktuelles

Was ist Pessach für mich? Jüdische Stimmen heute vor Ort

Das Projekt "Welcome- Netzwerken im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree" der SozDia Stiftung Berlin sorgt in Kooperation mit TKVA (Treptow-Köpenick - für Vielfalt gegen Antisemitismus), der Ev-. Jugend Oberspree-West und dem Projekt "Ins Tun Kommen- Treptow-Köpenick Interreligiös, gefördert von der Diakonie Berlin -Brandenburg - Schlesische Oberlausitz  für die Erstellung eines aktuellen Kurzfilms (15 min). In dem Film geht es um die Frage, was das Pessach-Fest heute für Jüdinnen und Juden bedeutet.

Im Film seht und hört ihr kurze Statements von Jüdinnen und Juden aus Treptow-Köpenick sowie von der Kantorin Avitall Gerstetter und der Rabinerin Dr. Ulrike Offenberg.

Einige diakonische Nachbarschaftseinrichtungen sind bereits in Vorbereitungen für das Zeigen des Films an öffentlichen Orten. Andere wollen es als Impuls für Gespräche unter Kolleg*innen oder mit Bewohner*innen/ Besucher*innen ihrer Einrichtungen nutzen. Von Pfarrerinnen und Pfarrern wissen wir, dass sie ihn gerne in ihren Gruppen und Kreisen mit Senior*innen, Familien und Konfirmand*innen zeigen wollen. Und auch in Jungen Gemeinden ist das Interesse groß. "Wir wissen so wenig über die Vielfalt heutigen jüdischen Lebens in Berlin" - hören wir immer wieder.

Ihr könnt diese Informationen gerne an Interessierte weitergeben. Die Nutzung des Films ist zeitlich und örtlich nicht begrenzt!
Den Link zum Kurzfilm findet ihr hier:

> https://www.youtube.com/watch?v=IveFx9zcrh8

 

Auf das Leben - L'Chaim, Helau und Prost!

Am 25 und 26. Februar feiern jüdische Menschen das Purim-Fest. Eine Kooperation mit dem TKVA sorgt für Sichtbarkeit im Bezirk

Purim, das feiert die Rettung des jüdischen Volkes vor der Vernichtung durch ein staatlich organisiertes Pogrom im alten persischen Reich.

Zum Feiern gehört auch Verkleidung und gemeinsames Trinken. So wie im Karneval! Dabei werden herrschende Verhältnisse auf den Kopf gestellt - bis am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt. Da scheint es doch Bezüge zu geben? Das jüdische Puppentheater "Bubales" erzählte - dieses Jahr digital - die Geschichte des Purim unter dem Titel: "Persien sucht die Super-Queen" anschaulich und lustig für die ganze Familie. Möglich macht dies eine Kooperation zwischen TKVA - Treptow-Köpenick- für Vielfalt und gegen Antisemitismus, dem Beauftragten für die Arbeit mit Kindern im Kirchenkreis sowie dem SozDia-Projekt Welcome!-Netzwerken im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree, unterstützt von der Diakonie. Damit nehmen die Akteure Bezug auf die bundesweite Plakatkampagne "#beziehungsweise- jüdisch-christlich - näher als du denkst" (https://www.juedisch-beziehungsweise-christlich.de ).

In einer Zeit, die vom Erstarken von Antisemitismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit geprägt ist, wollen Kirche und Diakonie, anlässlich des Festjahrs "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland", zu einer positiven Auseinandersetzung mit der Vielfalt heutigen jüdischen Lebens, beitragen.
Weitere gemeinsame Veranstaltungen mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen sind geplant.

Digitale Karte: Diakonische Einrichtungen und Evangelische Kirchengemeinden im Kirchenkreis Lichtenberg Oberspree

Die Kirchengemeinden in der Nachbarschaft unserer Einrichtungen sind von unserem Selbstverständnis als Diakonie her eigentlich die natürlichen Partner*innen unserer Arbeit. Doch wie oft wissen wir gar nichts oder nur kaum etwas voneinander - sind uns im Unklaren darüber, wie die Ressourcen und Kompetenzen des jeweils anderen Partners für den gemeinsamen Auftrag gut und gewinnbringend für beide Partner*innen eingesetzt werden können.

Ein aktuelles Ergebnis der Arbeit des Welcome! Projektes ist eine digitale Karte, auf der alle diakonischen Einrichtungen und alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises zu sehen sind.

Die Karte dient der Kontaktaufnahme zu den Kirchengemeinden und anderen diakonischen Partner*innen, die bei Ihnen und bei uns vielleicht ganz in der Nähe aktiv sind.

Hier geht es zur Karte in OpenStreetmap:

https://umap.openstreetmap.de/de/map/kirche-und-diakonie-im-kirchenkreis-lichtenberg-ob_5509#12/52.5054/13.5849



Vollbildanzeige

Legende zur Karte

In der Legende finden Sie alle verzeichneten Kategorien. Wie Sie sehen werden sind von Kirchengemeinden über Nachbarschafts-, Hilfs- und Notübernachtungsangeboten bis hin zu Beratungsstellen, Wohnhilfen und Pflege- und Freizeiteinrichtungen verschiedenste Angebote verzeichnet.

Die Karte wurde von Carmen Junge vom Kirchenkreisprojekt Welcome! erstellt. Es kann durchaus sein, dass Ihnen auffällt, dass die ein oder andere diakonische Einrichtung noch nicht verzeichnet ist. Wenn dem so ist oder Sie grundsätzlich Veränderungen an der Karte anregen wollen, schreiben Sie gerne an welcome(at)sozdia.de. Welcome! wird die Karte regelmäßig überarbeiten und aktualisieren.

Unterwegs für die Nachhaltigkeit

Am 26. Januar 2021 fand ein vom Kirchenkreisprojekt "Welcome! Netzwerken im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree" organisierter Workshop zum Thema Nachhaltigkeit statt. Hier wurde, gemeinsam mit dem SozDia-Klimamanager Marc Tschirley, Carmen Junge vom Projekt Welcome! und der Jungen Gemeinde Berlin Baumschulenweg in einem Rollenspiel das fiktive Gremium "Ökologische Nachhaltigkeit und Klimawandel" gegründet, in dem erörtert wurde, ob und in welcher Form die begrenzten Mittel des Bundes für das Zukunftsthema Nachhaltigkeit ausgegeben werden sollten. > Weiterlesen...

Dialoge im offenen Raum

In einigen Kirchengemeinden gab es Interesse, sich stärker für den Dialog mit anderen Kulturen und Religionen und insbesondere gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu engagieren. Daraus entstand die Idee, gerade auch im "Öffentlichen Raum" mit diesen Themen präsent zu werden. "Welcome! -Netzwerken im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree", das Kooperationsprojekt zwischen dem Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und der SozDia Stiftung Berlin, hat seit Januar 2020 koordinierend für den Aufbau eines entsprechenden trägerübergreifenden Netzwerks im Bezirk Treptow-Köpenick gesorgt. > Weiterlesen...

Die Diakonie-Broschüre ist da!

Endlich ist sie da - die Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Lichtenberg hat die neue Diakonie-Broschüre herausgebracht. Koordiniert wurde die Erstellung durch unser SozDia-Projekt WELCOME!  - Netzwerken im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree.

In der neuen Broschüre sind die diakonischen Träger, Einrichtungen, Vereine und Ev. Kirchengemeinden im Bezirk Berlin-Lichtenberg kompakt, übersichtlich und aktuell zusammengefasst.
Am 15. Juni stellten Diakoniedirektorin Barbara Eschen, Bezirksbürgermeister Michael Grunst und Hille Richers, Koordinatorin der Arbeitsgemeinschaft diese nun vor.

Anhand der vielen in der Broschüre enthaltenen Einrichtungen wird die Vielfalt von Diakonie und Kirche im Bezirk deutlich. Sie kann damit als Nachschlagewerk genutzt werden, um enger zusammenzuarbeiten und mehr voneinander zu wissen. Diakonie und Kirche gehören zusammen, deshalb stellen sich diakonische Träger, Einrichtungen, Vereine (im Verbund der Diakonie) und evangelische Kirchengemeinden vor. Sie verstehen sich als Partner für Zusammenarbeit mit anderen sozialen Trägern, Vereinen, Politik und Verwaltung - im gemeinsamen Einsatz für das Gemeinwohl: "Suchet der Stadt Bestes".


"Für alle, denen Diakonie und evangelische Kirche in Lichtenberg bislang etwas "unübersichtlich" erschien, wird diese Broschüre ein hilfreicher Wegweiser sein!", freut sich Hille Richers.

 

>> Die Broschüre als Barrierefreies PDF

Mögliche Kooperations- und Unterstützungsfelder

Für Pfarrer*innen, Mitgliedern von Gemeinde- und Kirchenrat und Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen

Wir...

  • entwickeln gemeinsam mit Ihnen innovative Ideen und Konzepte, z.B. für die Vertiefung des interreligiösen/interkulturellen Dialogs in der Region
  • bringen unsere Kenntnisse und Erfahrungen mit neuen Wegen des Kontakts (digital, online) in Ihre Planungen und Vorhaben ein
  • sorgen für Vernetzung mit möglichen neuen  Kooperationspartner*innen,
  • können Moderation von Vernetzungstreffen und Organisation von Arbeitsgruppen übernehmen,
  • unterstützen gerne bei Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und bringen unsere Kontakte und Netzwerke mit  ein,
  • schaffen gemeinsam mit Ihnen neue Formate, in denen Glaube und Theologie Zugang zu "Kirchenfernen" bekommen kann

 

 

 

  • sorgen für Überblick, Kontakte und Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Diakonischen Trägern, Einrichtungen in Ihrer Region
  • sind dabei, wenn es darum geht neue Wege der Kontaktaufnahme und Pflege (digital oder/und telefonisch) - gerade jetzt in "Corona Zeiten" zu entwickeln,
  • unterstützen Sie, wenn es um gemeinsame Präsenz von Kirche und Diakonie im öffentlichen Raum/bei relevanten öffentlichen Ereignissen geht,
  • können Gemeinden bei Interesse in der systematischen Wahrnehmung und Erforschung ihres Sozialraums unterstützen,
  • stehen mit konzeptionellem und praktischem Sachverstand an Ihrer Seite bei der Identifikation von Themen und Bedarfen im Gemeinwesen ("das Zuhören organisieren")  und bei der Entwicklung von passenden Schritten für Ihre Gemeinde,
  • erschließen mit Ihnen Ressourcen und erwirken Synergieeffekte  für gemeinsame Ziele, wenn diakonische Einrichtungen und Kirchengemeinden und die Kommunne zusammen arbeiten ( z.B. "Kirche findet Stadt", "Sorgende Gemeinde/Caring Communities"?)

 

 

 

Aktivitäten 2020

April: Das Nachbarschaftstelefon

"Gemeinsam sein"...ist nur einen Anruf weit weg! "Was können wir noch tun, um Menschen in diesen Zeiten miteinander zu verbinden...auch wenn wir Abstand halten müssen?" Fragten sich die SozDia Stiftung Berlin und das Projekt WELCOME gemeinsam mit dem Bürgerverein Victoriastadt e.V. und der e.v. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde.
 
Auf diese Frage hin entstand die Initiative "Gemeinsam statt einsam - Lichtenberg-Süd verbindet" - und damit auch die Idee eines Nachbarschafts-Telefons. Ziel des Nachbarschaftstelefons war es, Menschen Gespräche zu ermöglichen und sie mit Informationen unterstützen. Das Nachbarschaftstelefon war wärend der intensiven Phase der Kontaktbeschränkungen aktiv und wurde von Ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen besetzt.

März: zu Gast im Pfarrkonvent



Februar: 3o Jahre Friedliche Revolution - ein Gesprächsabend

München bis Zingst, Jahrgang 1950 bis 1992, ost- und westsozialisiert - so divers unsere Biografien, so einzigartig sind persönlichen Geschichten.

Unter dem Motto "Glaube Liebe Revolution" gestalteten Bewohner*innen des Kaskelkiez, Mitarbeitende und Freund*innen der SozDia am 03.02.20 in der alten schmiede einen Zeitstrahl mit ihren Erfahrungen rund um 30 Jahre friedliche Revolution. Dabei wurde deutsche Geschichte mit ihren Freuden, Schicksalen und Verletzungen spür- und nachvollziehbar.

"Es gibt noch so viel aufzuarbeiten", war eine klare Botschaft des Abends. Die deutsche Einheit ist noch immer ein Prozess, der fortwährend im Generationendialog errungen werden muss.

Aktivitäten 2019

Dezember: Der Arbeitskreis "Diakonie in Lichtenberg" nimmt zum ersten Mal am Lichtenberger Lichtermarkt teil und informiert über seine Aktivitäten.

An unserem Weihnachtsmarktstand konnten die Kleinen ihren eigenen Lebkuchenmenschen dekorieren. Die Azubis aus dem SozDia-
Ausbildungsrestaurant Kuhgraben hatten hierfür die Rohlinge gebacken. Die großen Besucher*innen konnten sich über die verschiedenen
diakonischen Einrichtungen im Bezirk Lichtenberg und die hiesigen Kirchengemeinden informieren. Eine positive Erfahrung, wie Kirche und
Diakonie zusammen wirken können!

 

November: Gemeinsam unterstützen wir am 29.11. die Fridays for Future Bewegung bei der großen Demo für Nachhaltigkeit am Brandenburger Tor.

 

Oktober: Wir waren dabei und packten mit an: Unter dem Motto "machdichlauter" veranstaltete die SozDia Stiftung am 15.10. in der Erlöserkirche Lichtenberg ein großes Solidaritäts-Konzert für Opfer von Krieg und Gewalt in Syrien und der Türkei.

 

September: dreiteilige Gesprächsreihe zum interreligiösen Dialog im Rathaus Treptow-Köpenick. Durch Workshops, Vorträge und moderiertem Gespräch wurde ein Begegnungsort für die Themen Glaube, Verantwortung und Frieden geschaffen. Die Reihe fand in Kooperation mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick statt.

Hier geht's zum Flyer.

Kirchenkreisprojekt "Welcome!"

Hier geht's zur Dokumentation der letzten beiden Jahre.