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Portrait Schul-Team

Irene | Fotograf: Marco Ruhlig
Geràrd | Fotograf: Marco Ruhlig

Kurzinterview mit: Gérard Leitz

Wer ich bin
Seit den frühen 80ern arbeite ich als Pädagoge in unterschiedlichsten Bereichen und Einrichtungen für Kinder und Familien sowohl in Berlin als auch in Italien und Kalifornien. Dabei lege ich immer großen Wert auf bestmögliche, konstruktive, vorurteilssensible und lösungsorientierte Begleitung und Beratung der Kinder und ihrer Familien.

Ich bin Verhaltens- und Kompetenztrainer, Facherzieher für Inklusion, Elterntrainer, Systemischer Berater, Trainer für gewaltfreie Kommunikation, aber auch Erzieher mit viel Herz und Freude an meinem Beruf.

Ich liebe alles, was mit kultureller Vielfalt zu tun hat, also Musik, Reisen, kulinarische Abenteuer ebenso wie Sprachen und vieles mehr.

Warum arbeite ich hier?
Nun, ich hatte nicht die einfachste, schulische Laufbahn und habe schon als Kind Lehrkräfte für die Art und Weise kritisiert, wie sie uns Kindern versucht haben, den Lehrstoff ohne Fantasie und Spannung einzutrichtern. Ab der 5. Klasse kamen ganz plötzlich innovative, aufgeweckte Lehrer- und Erzieher*innen in unsere kleine Industrie- und Arbeiterstadt, die uns Kinder inspirierten, uns etwas zutrauten und unsere Sinne herausforderten. Obwohl meine Familie dagegen war und Erzieher damals als Frauenberuf galt, machte ich mich auf den Weg nach Berlin, um mir meinen Wunsch zu erfüllen.

Als ich im November auf der Suche nach einer neuen Herausforderung war, kam die Stellenanzeige für den Minclub wie gerufen. Ein eigenes Gebäude mit sehr inspirierenden Räumen für die Nachmittagsbetreuung von zwei sehr unterschiedlich ausgerichteten Schulen. Vor allem aber auch Teil eines spannenden Teams zu sein, das gemeinsam einen neuen und wertvollen Ort für Kinder, Familien und die Pädagog*innen selbst schafft.

SozDia ist mir natürlich schon länger ein Begriff und es ist mir eine Freude, für diesen Träger den Bereich Schule gemeinsam mit den Kolleg*innen aus unserem Bereich sichtbarer zu machen und zu vernetzen mit den kooperierenden Einrichtungen.

Was ist meine Lieblingsfilmfigur?
Unter all meinen Lieblingsfiguren gibt es eine, die mir im Zusammenhang mit meinem Beruf immer zuerst einfällt. Als kleines Kind fand ich die Geschichte vom fliegenden Robert aus Struwwelpeter faszinierend, da ich mir mit viel Fantasie vorstellte, wo er mit seinem Regenschirm landen könnte. Als dann aber Mary Poppins auf der Leinwand erschien und mit ihrem Regenschirm in London landete, um den Kindern eine gute Erzieherin zu sein, mit zauberhafter Stimme, tanzenden Schornsteinfegern, viel Fantasie und dem manchmal notwendigen Ernst, war ich fasziniert. Und so habe ich meinen Regenschirm jetzt bei SozDia abgestellt.

Und sonst so?
Nene ist nun auch unsere Verbundleiterin! Damit sind Schule und Ganztag auch strukturell verbunden ? Toll!