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Gemeinsam Klima Gestalten: Energiesparmodell der SozDia Jugendhilfe Bildung und Arbeit gGmbH

Logo "Gemeinsam Klima Gestalten" (vorläufig)

Nachhaltiges Handeln im täglichen Leben ermöglichen, Energiesparen verständlich machen und so die Umwelt schützen - mit dem Projekt "Gemeinsam Klima Gestalten" wird dies in den stationären Jugend- und Geflüchtetenhilfeeinrichtungen, den Ausbildungsstätten sowie offenen Angeboten in Jugend-, Familien- und Stadtteilzentren der SozDia strukturell verankert. Ermöglicht wird dies durch eine vierjährige Förderung des Bundesumweltministeriums aus dem Topf der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Das Projekt strebt intern die Senkung der Verbräuche in den Gebäuden und den damit verbundenen CO2-Emissionen an. Zentrale Mission ist darüber hinaus, die Sensibilisierung der Nutzer*innen und Mitarbeitenden der Einrichtungen für nachhaltiges Nutzer*innen- und Konsumverhalten. Zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen wurde eine Stelle für Klimaschutzmanagement geschaffen, die die Umsetzung koordiniert. Zusammen mit den Nachhaltigkeitsbeauftragen der Einrichtungen werden pädagogische Maßnahmen in Workshops erarbeitet und von diesen in den Alltag der Einrichtungen getragen.

In stationären Wohneinrichtungen wird mittels der Einführung von Prämienmodellen positives Nutzer*innenverhalten belohnt, indem die Bewohner*innen an den erzielten Einsparungen beteiligt werden. In den Ausbildungsstätten und offenen Angeboten in Jugend-, Familien- und Stadtteilzentren mit einer höheren Fluktuation an Nutzer*innen, liegt ein größerer Fokus auf den durchgeführten pädagogischen Maßnahmen. Ein Aktivitätsprämiensystem motiviert Mitarbeitende und Nutzer*innen der Einrichtungen zu bewusstseinsbildenden Aktivitäten. Die Prämien selbst werden jeweils im Vorfeld gemeinsam gewählt und sollen Nutzer*innen und Mitarbeitenden eine unterhaltsame Beschäftigung mit dem Thema Nachhaltigkeit ermöglichen.

Oberziele des Förderprojekts

  • Etablierung von Energiesparen und Umweltschutz als Querschnittsthema in der SozDia Jugendhilfe Bildung und Arbeit gGmbH
  • Dauerhafte Senkung der Unternehmensabhängigen Treibhausgasemissionen
  • Reduzierung der Kosten für Energie, Wasser und Müllentsorgung
  • Vorbildfunktion für andere Träger der Jugendhilfe und Privatpersonen

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung des Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen zur Initiative gibt es auf der Internetseite des Projektträgers Jülich.

Projektdaten und Ansprechpartner

Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2023
Förderkennzeichen: 03K11613
Zuwendungsgeber: Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.
Ansprechpartner: Marc Tschirley, Klimaschutzmanager
  marc.tschirley@sozdia.de
  030 577 979 921
Logos BMU und NKI