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Vorspann: Beteiligungsprozess zur Gestaltung eines Schulgebäudes

Foto:SozDia

Demokratie lebt von der Beteiligung und dem Engagement der Menschen, die sie gestalten. Deshalb ist es uns eine Herzensangelegenheit, in unseren Einrichtungen und Projekten beteiligungsorientiert zu arbeiten.

Für die künftige Grundschule am "Campus Hedwig" bedeutet das, dass wir interessierte Pädagog*innen, Eltern, Schüler*innen, SozDia-Kolleg*innen und NachbarInnen an der Planung beteiligen. Bis Sommer 2020 laufen deshalb zwei Beteiligungsprozesse parallel: Einerseits wird das pädagogische Schulkonzept entwickelt und zugleich werden die Bedarfe und Ansprüche an das Schulgebäude ermittelt.

Den Beteiligungsprozess zur Gestaltung des Schulgebäudes setzen wir nach der "Baupiloten-Methode" um. Gemeinsam mit dem Architekturbüro "Die Baupiloten" aus Berlin erarbeiten wir in einem mehrschrittigen Verfahren, welchen Anforderungen und Bedürfnissen das Gebäude für die neue Grundschule genügen muss. Die Methoden der Baupiloten machen es möglich, dass wir innovative Ideen, bauliche Anforderungen und individuelle Bedürfnisse potentieller NutzerInnen zusammenbringen.

Konkret sind folgende Beteiligungsformate geplant:

  • Workshop "Schulbauvision entwickeln" (16.10.2019, erfolgt)
  • Werkstatt mit Schulkindern (27.11.2019, erfolgt) 
  • Infoabend und Werkstatt mit NachbarInnen (voraussichtlich 02/2020)
  • Workshop "Schulbauvision weiterdenken" (voraussichtlich 03/2020)

27.11.2019: "Kribbelige Zeitreise zwischen den Dingen"

16.10.2019 - Gemeinsam eine Schulbauvision entwickeln

Foto: SozDia

Heute wird im Stadtteilzentrum Hedwig ein wichtiger Grundstein für die Schule gelegt: 13 Menschen entwerfen heute die Vision für ein künftiges Schulgebäude. In 90 Minuten. Wie das? Im Spiel! Wir spielen das "Schul-Visionenspiel" und werden mit Hilfe von Fragen, Bildern, Visualisierungen und einer viel zu schnell leer laufenden Sanduhr zu einer gemeinsamen Vorstellungen "unserer künftigen Grundschule" geleitet.
Der Weg dahin gestaltet sich turbulent: Wir müssen zahlreiche Entscheidungen treffen - und zwar einvernehmlich. Beispielsweise darüber, welche Aktivitäten uns am wichtigsten sind in der neuen Schule, wie diese räumlich miteinander verbunden sein sollen und wer in welchen Bereichen des Gebäudes das Sagen haben wird - PädagogInnen oder SchülerInnen?

Im Ergebnis zeigt uns das Spiel aber nicht nur unsere baulichen und pädagogischen Prioritäten auf - nein, es bringt auch die Mitspieler*innen fachlich und menschlich zusammen. Die Gruppe setzt sich aus SozDia-Kolleg*innen, externen Pädagog*innen und Mitarbeiter*innen der bezirklichen Stadtplanung zusammen. So fließen unterschiedlichste fachliche Perspektiven in die "Schulbauvision" ein. Zugleich ermöglicht diese besonders kreative Zusammenarbeit heute einen guten Start in die künftige Kooperation für die Umsetzung des Bauprojektes "Grundschule am Campus Hedwig".