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Kontakt

Jugendeinrichtung Check In - Betreutes Wohnen

Telefon: 030/6779821-17
Telefax: 030/6779821-29
Mail: checkin.zwei@sozdia.de

Hauptansprechpartner für das Betreute Wohnen:
Christian Friedrich (pädagogische Leitung)
christian.friedrich(at)sozdia.de

Betreutes Wohnen

Die Jugendlichen finden bei uns im Check In entsprechend ihrer Lebenssituation einen strukturgebenden Betreuungsrahmen. Sie finden hier das geeignete Setting, um ihre derzeitige Situation abzuklären und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Alle erhalten konkrete praktische, beraterische oder erzieherische Hilfen, insbesondere durch ihre/n jeweilige/n Bezugsbetreuer*in.

Individuelle Angebote (sprachliche Integration, rechtliche Absicherung, strukturgebende Angebote) und gemeinschafts- und freizeitorientierte Aktivitäten (interkulturelle Feste und Themenabende, Ausflüge, Sport, Gruppengestaltung) wechseln einander ab und führen zu einer frühzeitigen psychosozialen Stabilisierung im Alltagserleben der neuen Heimat.
Jugendliche, die bei uns untergebracht werden, haben sehr unterschiedliche Entwicklungsstände. Unsere Unterstützung ist so angelegt, dass wir damit beginnen, gemeinsam den Alltag zu bewältigen. Das beginnt mit dem regelmäßigen Aufstehen, der Körperpflege, Zimmer aufräumen und putzen, gemeinsames Einkaufen der Lebensmittel, Kleidungsstücke, Hygieneartikel etc. bis hin zum gemeinsamen Kochen zu zweit oder für die ganze Gruppe.
Ziel ist, dass der Jugendliche lernt:

  • seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erfahren, zu begreifen und ggf. auszubauen
  • Vertrauen erfährt und aufbauen kann
  • mit dem ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln seinen Alltag zu gestalten, so dass er schrittweise die Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen kann
  • Kontakt zu Ämtern und Behörden selbstständig aufzunehmen und organisatorische Arbeiten selbstständig zu erledigen

Beim Übergang in den eigenen Wohnraum erhält der Jugendliche die erforderliche Beratung und Unterstützung.


Im Aufnahmegespräch werden dem (geflüchteten) Jugendlichen das Konzept und die Ziele sowie die Arbeitsweise und der Alltag im Haus erklärt; bei Bedarf mit Hilfe einer/eines Sprachmittler*in. Ziel ist es, dem Jugendlichen von Beginn an Sicherheit zu vermitteln. Dabei beachten wir, in welcher Verfassung sich der Jugendliche befindet und wie sehr ihn das Informationsgespräch eher belastet, als entlastet. Dementsprechend kurz bzw. intensiv wird der Verlauf sein.
Wenn möglich werden zudem die ersten Schritte gemeinsam mit der Bezugsperson geklärt. Besprochen werden die aktuelle Lebenssituation des Jugendlichen, ggf. sein Asylstatus sowie Familiennachzug, Schul- und/oder Ausbildungsstatus, Gesundheit, Hobbies sowie Wünsche für die Zukunft. Ziel ist es hierbei den geflüchteten Jugendlichen je nach Asylstatus und anstehenden Aufgaben Mut und Geduld zuzusprechen und die Unterstützung bei den nächsten Schritten zuzusichern. Wichtig ist, dass die geflüchteten Jugendlichen sich aufgehoben fühlen und Vertrauen zum Check In und zu den Betreuer*innen aufbauen können.