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Klimaschutzmanager in den SozDia-Einrichtungen

Kleine SozDia Klimadetektive werden zu großen SozDia EnergieWendern

Um eine aktive Partizipation in den Klimaschutz systematisch in die Kitas und Jugendklubs zu integrieren, wurden bei SozDia - Gemeinsam Leben Gestalten, zwei Klimaschutzmanager eingestellt. Sie sorgen dafür, dass sowohl in den Kitas als auch in den Jugendklubs ein besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt wird, denn der achtsame Umgang mit unserer Erde und unseren Ressourcen war noch nie so wichtig wie heute.

Klimadetektive auf Spurensuche in den SozDia Kitas

Das Projekt "SozDia Kitas werden Klimaschützer", legt seinen Fokus auf realitäts- und praxisnahe Umweltbildung in Kitas. Marc Tschirley, einer der Klimaschutzmanager, ist mit den Kita-Kindern - den Klima-Detektiven unterwegs auf Entdeckungsreise. Die kleinen Klima-Detektive gehen in ihren Kitas auf "Klimamonster-Spurensuche". Mit Lupe und Detektivhut untersuchen sie ihre Umgebung um, zum Beispiel, unnötig aufgedrehte Heizungen, unnötig angelassenes Licht oder tropfende Wasserhähne zu entdecken.

Dabei werden wichtige Fragen diskutiert: Wo wird im Alltag Energie verbraucht? Wie kommt der Strom in die Steckdose? Wo können wir Wasser sparen und warum ist das wichtig? Wozu soll ich den Müll trennen? Und was ist eigentlich ein Klimafrühstück? Anschaulich und kreativ werden Groß und Klein für erneuerbare Energien und den Klimawandel sensibilisiert. In Zusammenarbeit mit dem technischen Personal der Kitas werden Energieteams gebildet, effektive Energiesparmodelle erarbeitet und die Kita-Einrichtungen für eine grünere Zukunft umgestellt.

So wird schon unseren Kleinsten, die sich in den sozialdiakonischen Tageseinrichtungen befinden, begreifbar erklärt: Klimaschutz ist wichtig. Zuhause können sie mit dem neu erworbenen Wissen auch auf Klimasünden-Spurensuche gehen und zu engagierten Klimaschützern*innen heran wachsen.

Jugendliche "EnergieWender" tragen aktiv zur Energiewende bei

Doch nicht nur in den Kitas regen wir eine Energiewende an. Auch in den acht SozDia Jugendklubs geben wir unseren Umweltbildungsauftrag erfolgreich weiter. In den Klubs fördern wir nicht nur die Individualität der Jugendlichen, lassen Freiraum für die persönliche kreative Entfaltung, sondern nutzen den Ort auch um Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz den Besucher*innen nahe zu bringen

Benjamin Domke setzt sich im Rahmen des Projektes "Die EnergieWender" dafür ein, die SozDia Nachhaltigkeitsstrategie auch in den Jugendklubs umzusetzen und gemeinsam mit den Einrichtungsteams bzw. Energieteams effektive Energiesparmodelle zu entwickeln. Sein Ziel ist es, die Pädagog*innen und die Jugendlichen der Klubs zu sensibilisieren und zu motivieren, Aktionen, Veranstaltungen und Workshops zu entwickeln und zu gestalten, die Klimaschutz und Nachhaltigkeit erfahrbar, greifbar und messbar machen. Dazu zählen zum Beispiel Repaircafes, Kleidertauschpartys, Kochkurse oder Konzerte, die klimaneutral gestaltet werden.

Am Anfang des Projektes wird für jeden Klub eine CO2-Bilanz erstellt, als Basis, um die CO2-Einsparungen messen zu können, die durch die Energieeinsparungen und klimafreundlichen Veranstaltungen erzielt werden.

Mit der Etablierung dauerhafter Projekte, einer umfassenden Bildungsarbeit, einer Dokumentation der Veranstaltungskonzepte und einer kontinuierlichen Evaluierung der Projekte wird eine Verstetigung der Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz angestrebt. Das Projekt ist erfolgreich, wenn Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter*innen sich klimabewusst verhalten und die Themen in ihrem Alltag mitdenken und integrieren.

Beide Projekte werden von der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Die SozDia ist mit dem Projekt "EnergieWender" bundesweit der erste Träger, der ein solches Projekt im Jugendklubbereich durchführt.
Gefördert werden die Projekte durch Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (Förderkennzeichen 03K04377 und 03K02218).